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Zugegeben: Die Aktion
ist nicht ganz neu. Sie wurde Ende des Jahres 2000 vom DFB ins Leben
gerufen und richtete sich in erster Linie gegen Gewalt von rechts. Sie
sollte ein deutliches Zeichen setzen für Toleranz gegenüber unseren
ausländischen Mitbewohnern. Schließlich lebt der Fußball die
Integration von Ausländern förmlich vor. Schauen wir nur in die
Bundesliga: Kaum ein Verein, der nicht überwiegend mit ausländischen
Ballkünstlern antritt (ob das für die Entwicklung des deutschen Fußball
förderlich ist, sei mal dahingestellt). Aber auch im Jugendfußball
sieht man, wie problemlos ein friedliches Miteinander auf dem Fußballplatz
vonstatten gehen kann. Trotzdem sollten wir nicht müde werden
an die sportliche Fairness und das friedliche Miteinander zu
appellieren, denn… ...wie am Logo gut zu erkennen: Die Gewalt wird immer von außen
hineingetragen. Nun geht im unteren Jugendbereich noch alles
recht harmlos und friedlich zu. Doch auch hier werden die Kids teilweise
viel zu früh daran gewöhnt, dass Außenstehende unnötige Hektik ins
Spiel bringen. Da stehen manchmal mehr "Betreuer" und "Möchtegern-Trainer"
an der Seitenlinie (oder noch schlimmer: hinter dem Tor), als Spieler
auf dem Feld. Da werden jugendliche Schiedsrichter von
Eltern bepöbelt, weil die vielleicht mal Oberliga gespielt haben (aber
von Jugendfußball leider überhaupt keine Ahnung haben). Diesen
Herrschaften kann man nur raten: Macht doch mal einen Grundkurs für
Kinder- und Jugend-Training beim HFV, da kann man eine Menge lernen
(evt. auch über das eigene Fehlverhalten Der Fairness halber muss man sagen, dass viele
Trainer und Betreuer zumindest einen Basis-Lehrgang besucht haben und
eigentlich auch wissen, worauf es im Jugendfußball ankommt. Aber gerade
die "Wissenden" sollten darauf achten, dass nur der Trainer
etwas an der Außenlinie zu sagen hat. Damit sich niemand beleidigt fühlt: Eltern die positiv
anfeuern, sind ein absoluter Gewinn für jede Mannschaft. Pöbelnde
"Besserwisser" sollten jedoch in ihre Schranken verwiesen
werden. Sie schaden der eigenen Mannschaft und verunsichern die (überforderten)
Kinder! Allen "heißblütigen" und teilweise unbedarften
Eltern sei an dieser Stelle gesagt: Denkt daran, dass auch Ihr - mit
Eurem Auftreten während eines Jugend-Spiels - Euren Verein repräsentiert.
Es hat in der Vergangenheit bereits Strafen gegen Vereine gegeben, deren
"Klientel drum herum" sich daneben benommen hatte. Lasst es
nicht soweit kommen und sorgt dafür, dass dies die Ausnahme bleibt...
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